„Kunst kommt von Können!”

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© GEsamtschule Waltrop

„Kunst kommt von Kön­nen!” – und Bernd Rü­sing kann.

Die letz­te Leh­rer­kon­fe­renz des Schul­jah­res ist tra­di­tio­nell auch ein Mo­ment des In­ne­hal­tens und Ab­schied­neh­mens – so auch in die­sem Jahr. Mit Bernd Rü­sing ver­lässt ein Kol­le­ge die Büh­ne des schu­li­schen All­tags, der über Jahr­zehn­te hin­weg das GE­sicht und die See­le un­se­rer Schu­le mit­ge­prägt hat. Seit 1988 war Bernd Rü­sing als Leh­rer tä­tig, ab 1997 dann an der GE­samt­schu­le Wal­trop – als Leh­rer für Kunst und Eng­lisch, als Klas­sen­leh­rer, als Men­tor, als Mensch. Ge­mein­sam mit der heu­ti­gen Schul­lei­te­rin Astrid Fuhr­mann und 15 wei­te­ren Lehr­kräf­ten kam er da­mals an die noch jun­ge GE­samt­schu­le Wal­trop und wur­de zu ei­ner tra­gen­den Säu­le der Fach­schaf­ten Äs­the­tik und Eng­lisch.

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© GE­samt­schu­le Wal­trop

Bernd Rü­sing war nie der lau­te, ex­zen­tri­sche Künst­ler. Viel­mehr war er der stil­le, ver­läss­li­che Lang­strecken­läu­fer mit fei­nem, hin­ter­grün­di­gem Hu­mor. Ei­ner, der nicht nur Fach­wis­sen ver­mit­tel­te, son­dern auch Hal­tung. Ei­ner, der Ge­ne­ra­tio­nen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern nicht nur durch den Lehr­plan, son­dern durchs Le­ben be­glei­te­te. Als Klas­sen­leh­rer form­te er Per­sön­lich­kei­ten – vie­le sei­ner ehe­ma­li­gen Schütz­lin­ge ste­hen heu­te fest im Le­ben, nicht zu­letzt dank sei­ner Be­glei­tung. Nach 37 Jah­ren im Schul­dienst be­ginnt für ihn nun ein neu­er Le­bens­ab­schnitt. Die Kunst, sei­ne alte Lei­den­schaft, soll wie­der mehr Raum be­kom­men. Die Grund­la­gen da­für leg­te er einst an der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf – nun ist Zeit, sie neu zu be­le­ben. Ob als Gra­fi­ker oder im pla­sti­schen Be­reich: Das Kon­ve­xe und Kon­ka­ve, das er so oft er­klär­te, darf nun wie­der selbst Form an­neh­men.

„Lie­ber Bernd, wir dan­ken Dir für Dei­nen lan­gen Atem, Dei­ne stil­le Kraft und Dei­ne un­auf­ge­reg­te Lei­den­schaft. Mach Druck – im be­sten künst­le­ri­schen Sin­ne – und bleib uns ver­bun­den. Wir sind ge­spannt, was Du noch al­les er­schaf­fen wirst. Al­les Gute für Dei­nen neu­en Le­bens­ab­schnitt!”