Tea, Tom Cruise und Tower Brights

GE Ida Lotta
© Ida Lotta

Vom 29. Juni bis zum 4. Juli ver­wan­del­te sich der Eng­lisch­un­ter­richt der Wal­tro­per GE­samt­schu­le in ge­leb­te Rea­li­tät: Eine Grup­pe von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Jahr­gän­ge 9 bis 11 mach­te sich un­ter der be­währ­ten Lei­tung von Mr. Kü­bart auf zur tra­di­tio­nel­len Eng­land­fahrt – mit Sta­tio­nen in Brigh­ton, Ha­stings, Tower Brights (ja, rich­tig ge­le­sen!) und na­tür­lich Lon­don.

GE Ida Lotta
© Ida Lot­ta

Mit­ten im Sprach­bad – und das ganz ohne Un­ter­ti­tel. Vier Tage bei Gast­fa­mi­li­en be­deu­te­ten: Eng­lisch spre­chen, den­ken, le­ben. Ida Lot­ta Ma­san, die ge­mein­sam mit vier Mit­schü­le­rin­nen bei Fa­mi­lie Dah­wood un­ter­ge­bracht war, er­leb­te, wie aus Schul­eng­lisch All­tags­spra­che wur­de. Zwei bri­ti­sche Töch­ter, ein herz­li­ches Zu­hau­se auf Zeit und ein Ta­ges­ab­lauf, der sich kom­plett auf Eng­lisch ab­spiel­te – da wur­de aus „vo­ca­bu­la­ry gap“ schnell „crea­ti­ve pa­ra­phra­sing“. Um­schrei­ben hilft – das hat­ten wir ja ge­lernt. Und ge­nau hier liegt der schu­li­sche Kern die­ser Rei­se: Sprach­pra­xis in au­then­ti­schen Si­tua­tio­nen, in­ter­kul­tu­rel­les Ler­nen, Selbst­stän­dig­keit und Team­fä­hig­keit – all das, was im Klas­sen­zim­mer oft nur theo­re­tisch bleibt, wur­de in Eng­land le­ben­dig. Ob beim Be­stel­len im Café, beim Small­talk mit der Gast­fa­mi­lie oder beim Na­vi­gie­ren durch Lon­dons U‑­Bahn-Sy­stem – die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wuch­sen über sich hin­aus.

GE Ida Lotta
© Ida Lot­ta

Na­tür­lich kam auch das Frei­zeit­pro­gramm nicht zu kurz: Shop­ping in Brigh­ton, Book­mar­kets in Lon­don, ein Ki­no­be­such mit Tom Crui­se im Ori­gi­nal­ton, Ca­fés mit Charme und – als High­light – eine Gon­del­fahrt über die Them­se. Ida Lot­ta und ihre Mit­rei­sen­den wa­ren be­gei­stert: „Nach ei­ner kur­zen Ein­ge­wöh­nung fiel das Ver­ste­hen der Na­ti­ve Spea­k­er im­mer leich­ter – und die Eng­län­der wa­ren su­per freund­lich und hilfs­be­reit.“ Und doch sagt sie am Ende: „Ich möch­te nicht noch ein­mal nach Eng­land fah­ren.“ Ein Wi­der­spruch? Kei­nes­wegs. Für Ida Lot­ta war die­se Rei­se so be­son­ders, so rund­um ge­lun­gen, dass sie sie lie­ber als ein­ma­li­ges Er­leb­nis in Er­in­ne­rung be­hal­ten möch­te. Au­ßer­dem hat sie Gro­ßes vor: Nach Hol­land und Eng­land ste­hen Frank­reich und – ihr gro­ßer Traum – Bra­si­li­en auf dem Plan. Die Welt ist weit, und Ida Lot­ta Ma­san will sie ent­decken. Ob sie ih­rem Prin­zip »Ein Land, eine Rei­se« treu bleibt? Viel­leicht. Viel­leicht aber wird sie ir­gend­wann doch noch ein­mal nach Eng­land zu­rück­keh­ren – mit neu­en Fra­gen, neu­en Zie­len und ei­nem noch grö­ße­ren Wort­schatz. Bis da­hin sa­gen wir: Thank you, Eng­land – für vier Tage vol­ler Spra­che, Kul­tur und un­ver­gess­li­cher Ein­drücke. Und dir, Ida Lot­ta: Viel Er­folg auf dei­ner Rei­se durch die Welt – und durch das Le­ben.